Gruppenfoto mit allen Teilnehmenden (Lee)

Im März 2019 führten SKKU, Yeungnam University, Keimyung University in Korea, HsKA, KIT und HfT in Deutschland unter dem Untertitel “A collective city approach” einen internationalen gemeinsamen städtebaulichen Workshop auf einem Stadtquartier Dongchon in Daegu durch. In diesem Workshop versuchten die Teilnehmer, Konzepte, Strategien und Pläne für den Standort unter Berücksichtigung verschiedener Dimensionen – Stadtplanung, Verkehr, Wasser und Energie – zu erstellen. Durch die kooperative Zusammenarbeit nicht nur internationaler Teilnehmer, sondern auch interdisziplinärer Bereiche konnten die Teilnehmer ein integriertes Stadterneuerungskonzept entwickeln.

Zustand und Potenzial
“Innovation District” Dongchon hat viel Potenzial – ein internationaler Flughafen liegt direkt an der Nordseite, außerdem ist er in der Nähe des Stadtzentrums und des Hauptbahnhofs gelegen, auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Entwicklungsregulierung in der Nähe des Flughafens und die wirtschaftliche Situation haben jedoch das Wachstum dieses Bereichs gesteuert. Trotz des enormen Potenzials bleibt dieses Quartier eine niedrig entwickelte Fläche mit niedrigen Dichten und viel Altbauten, obwohl es teilweise als Hochhaus saniert wurde. Daher hat diese Seite auch einen Großteil der koreanischen Stadtstruktur und Szenen widergespiegelt.

Panorama des Arbeitsgebiets (Lee)

Idee, Konzept und Plan
Die Studenten arbeiteten mit dem Arbeitsgebiet Dongchon und schlugen innovative Strategien vor, die dazu beitragen, ihre Lebensqualität in Dongchon unter Berücksichtigung von vier Dimensionen zu verbessern: Stadtplanung, Mobilität, Energie und Wasser.
Jede Studentgruppe schlug eine Netzwerkstrategie vor, um die natürliche Umgebung zu verlassen: Geumho-Fluss, Bangchon-Fluss und Verbindung zum Berg auf der Nordseite, um Grünflächen zu schaffen.

Auch Straßenbahn, Radweg und ein neues Konzept des Parkens wurden diskutiert und angewendet. Um ein auto-orientiertes Quartier zu vermeiden und umweltfreundliche Mobilitätsmöglichkeiten zu fördern, bedarf es in diesem Quartier eines neuen Mobilitätskonzepts und einer Strategie. Einige Gruppen schlugen ein autofreies Viertel oder ein zentralisiertes Parkhauskonzept vor, um sich vom Autoverkehr an der Stelle des Alltags zu befreien.

Zusätzlich war das Thema Wasserrecycling und -kreislauf ein heißes Thema in der Werkstatt. Obwohl der Standort über eine gute Anbindung an das Wasser verfügt, wurden Wasserkreislauf nicht berücksichtigt, ja sogar ignoriert. Als ganzheitlicher Ansatz versuchten einige Studentgruppen, ein Wasserkreislaufsystem in ihren Masterplan zu integrieren.

Die Studioarbeiten werden mit Tutoren an jeder Universität weiterentwickelt, dann werden wir die Arbeitsergebnisse im Sommer 2019 als Broschüre veröffentlichen und auch für die Ausstellung der 2019 Seoul Biennale of Architecture and Urbanism vom 7. September bis 10. November in Seoul einreichen.


Partner


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